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Literaturarchiv Marbach                                                                                                                










Medien-Kritiken:


Wortbilder:
"Olaf Hauke, der bekannte Maler der bösen Ironie und Hintergründigkeit, schafft den Gegenpol zu der sprachmächtigen Mechthild Curtius Dreieich Nachrichten 24.5.1991

Autorengespräche. Verwandlung der Wirklichkeit. Frankfurt: Fischer TB 10256. 1991 (Bächler, Beig, Burger, Erne, Fried, Jakob, Koeppen, Kurzeck, Muschg, Rheinsberg, Wyatt) Autorenstimen: "Der Band ist eine Beauty". (Dr. Angelika Jakob & Prof. Helmut Kreuzer)
"Ich habe in diesen Tagen Ihre Autorengespräche empfangen und freue mich, dabeizusein." (Wolfgang Koeppen)

"Ein verblüffendes Wechselspiel von Wort und Bild. Wenn Hauke versucht, das Unsichtbare des scheinbar sichtbaren zu zeigen, dann will Mechthild Curtius Ähnliches mit Worten: Träume, Begegnungen, Erinnerungen – und immer wieder Landschaften – werden bei ihr zu den merkwürdigsten Wortgemälden, voller Zauber und seltsamstem Eigenleben." (Hesisches Fernsehen 26.5.1991)

Weg sind die Wege. Rückkehr in die Oberlausitz. Fernsehfilm HR,ARD Wdh.1990/ 91: "Für Ihren Film ist Ihnen der Herr Bundespräsident sehr dankbar. Der Film stellt einen wunderschönen Teil deutscher Landschaft vor, die durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges und die Zeit danach stark in Mitleidenschaft gezogen war." (Bundespräsidialamt Bonn, 18. 3. 1991)

Lichtenberg-Preis 1989
"Mechthild Curtius verkörpert etwas von dem, was Lichtenberg zu seiner Zeit schmerzlich vermisste: die sich artikulierende Frau, die ihre Anschauung von der Welt in einer sinnlichen Sprache mitteilsam macht. ... Landschaften sind vom Aussterben bedroht, und das Gesicht einer Landschaft zu beschreiben, wie es Mechthild Curtius getan hat, ist heute vielsagender... Ich glaube, Lichtenberg hätte seine Freude an dieser Schriftstellerin gehabt." (Laudatio Prof. Wolfgang Promies, Darmstadt 22.12.1989)

Erotische Phantasien bei Thomas Mann. Königstein. Athenäum 1984

"Mechthild Curtius hat viel und dieses genau gelesen, sie verfügt über eine ausgeprägte Kombinationsgabe und weiß Sätze und Motive Thomas Manns originell auszulegen. Wie da antike Mythen und Vorlagen jüngeren Datums kunstvoll transformiert wurden, wie er aus Gefundenem neue Wirklichkeit erfand, ist anschaulich dargestellt, auch ist die innige Beziehung zwischen Eros und Kreativität überzeugend analysiert." (Ulrich Weinzierl. Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.7.1985 )

Jelängerjelieber. Roman. Zürich und Köln. Benziger 1983

"Ook is het belangrijk te weten dat de bloem in kwestie aan beide uiteinden bloeit en het symbool zou zijn van een onverzadigbare en onweerstaanbare drang. De associatie ligt voor de hand: de middeleeuwse "Roman de la Rose", een en all syffiboliek. (E. Ottevaere: Liefdesraman als stilleven. De Standaard Juni 1984)

"Beschrieben wird Erwachsenwerden in den fünfziger Jahren. Mechthild Curtius rekonstruiert "Verlorene Zeit". Das Buch ist detailgenau, sie zeichnet mit dem Silberstift. Die Lektüre ist spannend, trotz der Miniaturen-Schleusen, durch die der Erzählstrom gelenkt wird. "(Paul F. Reitze. Rheinischer Merkur 16.3.1984)

"Die Natur, die Welt der Pflanzen in ihrer Symbolkraft ist schützender Hort im Gegensatz zur äußeren Heimatlosigkeit; sie kontrastiert als Raum erfüllter Sinnlichkeit mit dem unterdrückten Eros der realen Welt."(Sybille Brantl: Natur als Gegenwelt. Cosmopolitan Dezember 1983)

"Mechthild Curtius' Erzählstil ist von verblüffender Präzision. Alles wird nüchtern und mit Distanz, aber so genau beschrieben, daß man es mit den Händen greifen möchte, daß man sich in die Bilder hineingezogen fühlt, die man dann im Innern in voller Schärfe zu sehen glaubt. Dabei ist es egal, ob es sich um das Lutschen eines Stachelbeerbonbons oder um den ersten Kuß handelt." (Neue Westfälische 17.12.1983)

Wasserschierling. Geschichten. Frankfurt: Insel Verlag 1979

"Erzählt wird - distanziert, in der dritten Person und trotzdem aus berückender Nähe - von dem kleinen Mädchen Maria, das zur Zeit des Zweiten Weltkrieges bei den Großeltern im Osten auf dem Land wohnt. .. es gibt in diesem ersten Teil des Buches kein falsch klingendes Wort, keine aufgesetzten Erwachsenen- Interpretationen. " (Manuela Reichart: Kinder-Leben. Die Zeit 29.2.1980)

"Die künstlerische Organisation dieser Texte, ihre illustrative Sinnfälligkeit gewährt dem wildesten Interpretiergelüste Spielraum. Daran erkennt man in den Künsten das Wahre." (K.H. Kramberg: Wie aus Glas. Süddeutsche Zeitung 29.11.1979)

"Wohltuend ist die Sprache, die knapp, einfach und plastisch ist - ganz anders als die Sprachgewohnheiten einer Germanistin. " (Jörg C. Zimmer: Bücher beim Wort genommen. Bayerisches Fernsehen 25.11.1979)

Theorien der künstlerischen Produktivität. Frankfurt. Suhrkamp 1976. stw 166 (Über Psychocritique Ursula Böhmer)
"Das Buch bietet Beiträge zur Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses, eine gründliche Problemdefinition, verbunden mit einer historischen Herleitung. In ihrer Einleitung stellt sie eine "Theoria in nuce" des künstlerischen Schaffensprozesses vor. Mit dem Mut zur "Einvernahme des vermeintlich Unvereinbaren" führt sie Theorie-Aspekte und -Ansätze aus der Psychoanalyse, der materialistischen Ästhetik und Psychologie mit der amerikanischen Kreativitätsforschung zusammen...Denn die Aufsätze führen Autoren aus USA, England, Frankreich, den UdSSR und der DDR und aus der Bundesrepublik zusammen. Ein excellentes Buch!" (Gunter Otto in: Kunst und Unterricht. ZS für alle Bereiche der ästhetischen Erziehung 2/1977)

"Dans son introduction M.C... donne une résumé de l'évolution de la théorie des phases creatives... à l'heure actuelle le recueil de M.C. apporte une contribution très utile à une discussion du problème de la productivité littéraire." (Kritikon litterarum 6/1977, Philologie romane)

Neiße und Pleiße. Roman. Berlin. Aufbau-Taschenbuch 1992

"Neisse und Pleisse explores the theme of return to the former GDR. In a familiar contemporary prose style, the author weaves reality and dream, fantasy, illusion, hope, and the evocation of the German cultural heritage into a montage of effects which hide as much as reveal the truth, or perhaps suggest that there is no discernible truth and there never has been. It is a nexus of past, present and future, rich with the staries of former owners. It is not so much the property of the author as alease, like that which all Germans and europeans hold, on a beautiful but troubled heritage.- Although the narrative technique, the use of symbol ic and deconstructionist effects of montage and remnants of the German ranantic tradition are a compelling part of the book's interest, certainly its portraits are its most unforgettable characteristic - the Felix who is a confidence man and fraudulant 'reclaimer' of Expressionist art, the town historian, the glutton-gourmet son, the shopkeepers and neighbors, the self-effacing
narrator herself. - A picture book of description and inquiry, this novel offers not only entertaining and thought-revoking reading in the present, but also the promise of a second volumer to come." (Erlis Glass, Univ. Washington, GRD Bulletin 19/93)

"Nach zahlreichen Reisen nach Ostdeutschland sammelte die Autorin nach dem Mauerfall Spuren ihrer eigenen Geschichte und Chronik schneller Veränderungen, will Erinnerungen aufschreiben, wo alles in schneller künstlicher Veränderung begriffen ist". (Neue Westfälische 6.6.92)

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